Veranstaltung: 6. Zürcher Diagnostik-Kongress

28.06.2018 - 29.06.2018

Der Kongress bietet in einem auf Interaktion ausgerichteten didaktischen Rahmen Keynote-Beiträge, Überblicksreferate, Praxisbeispiele, Podiumsdiskussionen und Gelegenheit zu vielfältigem Austausch.

Referenten sind u.a. Prof. Dr. Klaus Schmeck, Prof. Dr. Manfred Spitzer und Prof. Dr. Uwe Peter Kanning.

Psychische Störung oder Entwicklungsabweichung?

Jeder Mensch ist einzigartig. Und trotzdem funktioniert er nach bestimmten Gesetzmässigkeiten.

Wie soll die psychologische Diagnostik als empirische Wissenschaft mit Individualität umgehen? 
Und welche weiteren Faktoren spielen bei der Diagnostik eine Rolle. Der 6. Zürcher Diagnostik-Kongress widmet sich dieser Fragestellung und thematisiert das Spannungsfeld zwischen Ganzheitlichkeit und Reduktion.

Diagnostik findet in einem ständigen Spannungsfeld zwischen Ganzheitlichkeit und Reduktion statt. Ganzheitlichkeit kann sich auf die einzelne Methode, aber auch auf inhaltliche Fragestellungen sowie auf den Einbezug verschiedener systemischer Ebenen beziehen. Reduktion findet bei der Datenerhebung, der Datenauswertung und je nach dem auch bei der Integration zu einem Gesamturteil statt. Ausserdem gibt es auch Unterschiede bei den Disziplinen. Bei der Diagnostik von psychischen Störungen von Kindern und Jugendlichen beispielsweise spielen auch substantielle interindividuelle Entwicklungsunterschiede und gesellschaftliche Toleranzgrenzen eine Rolle. Es stellt sich dann die Frage: Sind es psychische Störung oder ist es einfach eine individuelle Entwicklungsabweichung? Diese Aspekte erfordern in der Diagnostik von Fachpersonen eine hohe Professionalität und eine besondere Bewusstheit.


Einladung und Programm

Anmeldung unter www.zhaw.ch/iap/diagnostik-kongress

Ort Zürich
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